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Gefährdetenhilfe

Plakataktion zur Chat-Beratung Gewaltlos.de

Plakataktion zur Chat-Beratung Gewaltlos.de

Mit einer bundesweiten Plakataktion macht der Chat gewaltlos.de derzeit auf sein Beratungsangebot aufmerksam. Mädchen und Frauen, die Opfer von häuslicher oder sexueller Gewalt sind, können sich anonym und kostenlos an die Chat-Beratung wenden.

Der SkF Essen-Mitte e.V. ist seit Jahren ein Unterstützer der Chat-Beratung gewaltlos.de, die vor über 10 Jahren vom SkF-Gesamtverein aufgebaut wurde. Die Chat-Beratung bietet Mädchen und Frauen die Möglichkeit anonym über das Internet Kontakt aufzunehmen. Vor Ort ist der Essener Verband an verschiedenen Stellen zu Gewaltschutzthemen aktiv und bietet den Betroffenen, insbesondere sich prostituierenden Frauen direkt Unterstützung: Das Café Schließfach ist ein niedrigschwelliges Aufenthaltsangebot für drogenabhängige, sich prostituierende und wohnungslose Mädchen und Frauen; der Beratungscontainer Strichpunkt, steht sich prostituierenden Frauen an der Gladbeckerstraße offen. Die Fach- und Beratungsstelle Nachtfalter ist eine Einrichtung in Trägerschaft des Caritasverbandes für die Stadt Essen e.V. in Kooperation mit dem Gesundheitsamt der Stadt Essen. Sie berät Mädchen und Frauen, die in der Sexarbeit tätig und von Zwangsprostitution, Menschenhandel und Sextourismus betroffen sind.

2004 baute der Gesamtverein Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) die Chat-Beratung von www.gewaltlos.de auf. Im Schnitt melden sich 8-10 Frauen pro Tag im Chat. Der Chat ist ein bedarfsgerechtes Angebot für Mädchen und Frauen, die von Gewalt betroffen sind. In den häufigsten Fällen handelt es sich um Gewalt, die von Beziehungspartnern im häuslichen Umfeld ausgeübt wird. Hierzu gehören psychische Gewalt wie Bedrohungen, Demütigungen und Beschimpfungen, körperliche Gewalt in Form von Schlägen und Prügeln sowie sexuelle Gewalt. Immer häufiger gibt es Anfragen zu den Themen, die man als Cyberkriminalität bezeichnet.

Weitere Informationen unter: www.gewaltlos.de

Foto:
Sarah Hermes (Café Schließfach / Strichpunkt) und Gabriele Schneider (Bereichsleitung Soziale Dienste / Gefährdetenhilfe) vor einem der Gewaltlos-Plakate in Essen.

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