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Gastfamilien

Schön, dass Sie mehr über Gasteltern wissen wollen
Damit Sie nun einen ersten Eindruck bekommen, was auf Sie als Gasteltern zukommt, haben wir einige erste Informationen für Sie zusammengestellt.

Damit der Aufenthalt bei Ihnen zu einer guten Erfahrung wird
Wir suchen Sie als Familie, Paar oder Einzelperson mit und ohne eigenen Migrationshintergrund. Um sicher zu sein, dass der Aufenthalt zu einer Erfahrung wird, von der der junge Mensch und Sie als Gastfamilie profitieren, wollen wir Sie zunächst kennenlernen.

Das können Sie von uns erwarten:
Wir wurden als Fachkräfte speziell auf unsere Aufgaben vorbereitet. Wir sind zur Verschwiegenheit verpflichtet und behandeln Ihre persönlichen Daten streng vertraulich. Wir beraten Sie nach fachlichen Standards und begleiten Sie, solange der junge Mensch bei Ihnen lebt. Als Gastfamilie erhalten Sie ein regelmäßiges Pflegegeld. Dieses beinhaltet die Kosten für den Lebensunterhalt des Jugendlichen und einen Erziehungsbeitrag für die Gasteltern.

Das erwarten wir von Ihnen:

  • Gesundheitliche Einschränkungen dürfen Ihrer Erziehungsaufgabe nicht entgegenstehen.
  • Ihr Wohnraum sollte angemessen sein, sodass der Jugendliche ein eigenes Zimmer hat
  • Als Gastfamilie sollten Sie die Zeit haben, um den Jugendlichen bei der Integration, dem Spracherwerb und der schulischen/beruflichen Orientierung zu unterstützen
  • Ihre finanzielle Situation muss gesichert sein
  • Sie dürfen nicht vorbestraft sein
  • Sie sollten aufgeschlossen für Herkunft und Identität des unbegleiteten jungen Menschen sein
  • Als Gastfamilie müssen sich darauf einstellen können, dass die Kommunikationsmöglichkeit mit dem Jugendlichen aufgrund fehlender Sprachkenntnisse eingeschränkt ist und kulturelle Unterschiede wie beispielsweise Ernährung, Religion bestehen.

Diese Aufgaben kommen als Gastfamilie auf Sie zu:

  • Aufbau einer Beziehung zu dem Jugendlichen
  • Begleitung des Jugendlichen zur Ausländerbehörde
  • Hilfe beim Erwerb deutscher Sprachkenntnisse
  • Finden der geeigneten Schulform / regelmäßiger Schulbesuch
  • Unterstützung bei der beruflichen Qualifizierung bei Schulabgängern
  • Integration in das bestehende Sozialsystem und in die deutsche Gesellschaft
  • Förderung von Kontakten des Jugendlichen zu seiner Familie bzw. seinen Verwandten
  • Umgang mit traumatischen Erfahrungen
  • Förderung der Verselbständigung

Zeitlicher Rahmen
Der junge Flüchtling sollte er mindestens bis zu seiner Volljährigkeit bei Ihnen bleiben können.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann sollten wir uns jetzt kennenlernen. Rufen Sie an oder senden Sie uns eine E-Mail, damit wir einen persönlichen Gesprächstermin vereinbaren können.

Begegnung macht Freu(n)de: Gastfamilie auf Zeit werden

Um jungen Flüchtlingen das Leben bei deutschen Gastgebern nahezubringen und gleichzeitig deutschen Familien oder Einzelpersonen Gelegenheit zu geben, junge Flüchtlinge und ihren kulturellen Hintergrund kennenzulernen, haben Sie die Möglichkeit, zunächst zeitbefristet einen jungen Flüchtling aufzunehmen. Bei positivem Verlauf kann sich mehr entwickeln – Ende offen.

Diese jungen Menschen brauchen Ihre Unterstützung:
Sie sind noch minderjährig oder gerade volljährig geworden und befinden sich in einer Einrichtung der Essener Jugendhilfe. Jetzt besuchen sie Sprachkurse und suchen für sich nach einer Perspektive. Dazu benötigen sie persönliche Ansprache und Menschen wie Sie, die ihnen die Kultur ihres Gastlandes nahebringen. Zugleich sollten Sie aufgeschlossen gegenüber anderen Kulturen sein und vor allem eines: Sie sollten Menschen mögen.

Darauf können Sie sich verlassen:

  • Der junge Flüchtling hat den Wunsch, bei Ihnen zeitbegrenzt zu leben
    Während der Unterbringung in Ihrem Haushalt haben Sie und Ihr jugendlicher Gast einen pädagogisch geschulten verbindlichen Ansprechpartner.
  • Sie werden vorab über alle wichtigen Aspekte der Aufnahme eines jungen Menschen informiert
  • Als aufnehmende Familie oder Einzelperson erhalten Sie eine pauschale Aufwandsentschädigung (Unterkunft und Betreuung) durch das Jugendamt
  • Die Unterbringungszeit kann frei vereinbart werden, längstens jedoch für acht Wochen
  • Sollte es im Verlauf der Unterbringung zu Problemen kommen, kann jeder der Beteiligten die vorzeitige Beendigung der Hilfe verlangen. Der junge Mensch kehrt dann - oder nach dem geplanten Ende der Unterbringung in die Einrichtung zurück, in der er bisher gelebt hat.

Das erwarten wir von Ihnen:

  • Sie verfügen über ausreichenden Wohnraum, in dem der junge Mensch ein eigenes Zimmer hat.
  • Als Gastgeberin oder Gastgeber sind Sie nicht vorbestraft und können dies mit einem erweiterten polizeilichen Führungszeugnis nachweisen.
  • Sie sind tolerant im Hinblick auf Herkunft und Identität des jungen Menschen und können sich darauf einstellen, dass die Kommunikationsmöglichkeit mit Ihrem Gast aufgrund fehlender Sprachkenntnisse eingeschränkt ist
  • Sie akzeptieren kulturelle Unterschiede, wie beispielsweise bei der Ernährung und der Religion

Rufen Sie jetzt an und vereinbaren Sie einen Termin
Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann sollten wir uns jetzt kennenlernen. Vereinbaren Sie einen für Sie unverbindlichen Termin, bei dem wir mit Ihnen die Möglichkeiten einer befristeten Aufnahme besprechen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail.

Adoptions- und Pflegekinderdienst des SkF Essen-Mitte e.V.
Sandra Dündar
Telefon: 0201-27508367
E-Mail: apkd@skf-essen.de